Riedenburg - Eine Perle im Altmühltal
Mit seinen schroffen Felsformationen bot im Mittelalter das Altmühltal in der Umgebung von Riedenburg die idealen Voraussetzungen für die Errichtung schwer angreifbarer, befestigter Adelssitze.Anno 1000 n.Chr. entstanden dort eine erstaunliche Anzahl von Burgen, teils verfallen, teils bis heute erhalten.
Einen ersten Eindruck von diesem wehrhaften Tal gewinnt man bereits durch das imposante Burgentrio auf den Höhenzügen um Riedenburg, wovon die Rosenburg am besten erhalten ist.
Im 11.Jahrhundert wurde die erste Burganlage Riedenburgs am Rabenstein von den Babonen errichtet.
Über das Terrain der späteren Rosenburg wurde das Baumaterial hinaufgeschafft, doch von Ihrem räumlichen Zuschnitt her sehr beengt, genügte sie den Ansprüchen der Riedenburger Grafen bald nicht mehr.Im 12. Jahrhundert entstand dann schließlich die Rosenburg - das Wahrzeichen Riedenburgs.
Der Zweck von Burg Rabenstein und Burg Tachenstein, die als letzte der drei Riedenburger Burgen entstanden ist, ist strittig.Vermutlich waren sie Beobachtungsposten.Burg Tachenstein verfiel im Verlauf der Jahrhunderte.Die Rosenburg, nachdem das Adelsgeschlecht der Babonen ausgestorben war, gelangte 1196 in den Besitz des Bayernherzogs Ludwig des Kelheimers.Als Amtssitz des Pflegers wurde ihr das Schicksal der meisten mittelalterlichen Wehrbauten, als Steinbruch für Bürgerhäuser zu dienen, erspart.Die drei Rosen, ein heraldisches Symbol für die „Minne“, heute fast unverändert das Stadtwappen von Riedenburg, war das Wappen der Grafen von Riedenburg.
Heute ist die Rosenburg ein Museum mit Falknerei, die täglichen Flugvorführungen sind sehr sehenswert!

